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Pompeius Im Osten. Strategien Zur Herrschaftssicherung Joachim Pahl

Pompeius Im Osten. Strategien Zur Herrschaftssicherung

Joachim Pahl

Published August 9th 2007
ISBN : 9783638728478
Paperback
100 pages
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 About the Book 

Magisterarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Fruhgeschichte, Antike, Note: gut, Westfalische Wilhelms-Universitat Munster (Philosophische Fakultat), 53 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract:MoreMagisterarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Geschichte - Weltgeschichte - Fruhgeschichte, Antike, Note: gut, Westfalische Wilhelms-Universitat Munster (Philosophische Fakultat), 53 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Wahrend des zweiten Jahrhunderts vor Christi hatte das Romische Reich Phasen grosser Veranderungen und damit verbunden ebenso grosser Verunsicherungen zu uberstehen, die hauptsachlich aus der Tatsache resultierten, dass der Kleinstaat Rom seinen Machtbereich sukzessive ausgeweitet hatte. Diese Erweiterung betraf zunachst nur Italien, spater jedoch die gesamte Mittelmeerregion. Innerhalb dieses Herrschaftsgebietes hatten die unterworfenen Lander unterschiedlichen Rechtsstatus. Innerhalb Italiens wurden sie meist Bundesgenossen genannt, was freilich einen Euphemismus darstellte, da ihre Burger zwar die gleichen Pflichten hatten wie romische Vollburger, besonders was den Wehrdienst anging, nicht aber eine Mitbestimmung wie diese. Ausserhalb des italischen Kernlandes begann man Provinzen einzurichten, die Rom vollkommen unterstellt waren, gleichwohl ihre alten Verwaltungstrager behalten durften1- dies musste schon deshalb geschehen, weil Rom wohl personell uberfordert gewesen ware, hatte es diese Aufgaben selbst ubernommen. Daruber hinaus gab es jedoch auch in den peripheren Regionen Klientelstaaten2, die nach innen weitgehend autonom gelassen wurden, nach aussen sich jedoch an Rom auszurichten hatten3 und zur Waffengefolgschaft sowie meist zur Tributleistung verpflichtet waren. Unter dem Druck der Umstande und gegen en Widerstand der Optimaten gelang es schliesslich der popularen Seite, Pompeius zunachst im Jahre 67 gegen die Seerauber und ein Jahr spater gegen Mithridates mit Ausserordentlichen Imperien auszustatten, die Machtmittel in einem Umfange einschlossen, wie sie vorher noch nie einer Einzelperson anvertraut worden waren. Wie diese Machtmittel in Anwendung gebracht wurden, und wie die hierbei erzielten militarischen